Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie bedeutet Hilfe zur Selbsthilfe

Ich versuche Sie dabei zu unterstützen, wieder alleine zurechtzukommen. Ziel ist es, größere Unabhängigkeit und persönliche Freiheit im Leben zu erreichen. Es ist meine Aufgabe, Ihnen dabei zu helfen, eigene Ziele zu formulieren und Probleme auf systematische Art und Weise zu lösen. Sie werden dazu ermutigt, selbst bestimmte neue Verhaltensweisen auszuprobieren, da verändertes Verhalten zu verändertem Erleben (z.B. einer Reduktion der Angst) führt. Eigenaktivität und Bereitschaft zur Mitarbeit ist daher ein zentrales Merkmal. Verschiedene Maßnahmen finden auch außerhalb der Therapieraums statt (z. B. Aufgaben, Übungen im häuslichen Umfeld, Übung in problematischen Situationen …).

 

Verhaltenstherapie unterliegt ethischen Prinzipien

Ich versuche nicht, ihnen meine eigenen Werte, Anschauungen oder Lebensstile zu vermitteln, sondern Sie bei der Erreichung eigener Ziele zu unterstützen. Dabei ist Verhaltenstherapie natürlich nicht völlig wertfrei. Bestimmte Verhaltensweisen (z.B. Selbst- oder Fremdgefährdung, rücksichtsloses oder gefährliches Verhalten) stoßen an ethische Grenzen und müssen daher in der Therapie Thema werden.

 

Verhaltenstherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren.

Sie stützt sich direkt auf Erkenntnisse aus der Forschung in Psychologie und weitere Wissenschaften. In Studien, die die Wirksamkeit verschiedener Therapieformen miteinander verglichen haben, hat sich die kognitive Verhaltenstherapie als die Behandlung erwiesen, die bei einem breiten Spektrum psychischer Erkrankungen am erfolgsversprechendsten ist (vgl. Reinecker, 2006).